
Es ist wieder soweit.
Ein alter Musikerfreund sagte mal zu mir, ich brauche eine dunkelgrüne Gitarre mit silbernen Tannenzweig-Aplikationen.
Er durfte meine erste eigene Aufnahme von Ave Maria a cappella hören – er, der Metaller vor’m Herrn!
Aber wenigstens die Mischung stimmte.
Nein, die neue ist eine schneeweiße Konzertgitarre – vielleicht Nicole- oder Dolly-Parton-Makke.
Ich liebe diese Makke an mir.
Genauso, wie das Singen: laut, voluminös, voller Inbrunst.
Sogar vor Etagenpublikum, welches nach fast 20 Jahren glaubt, ich sei der Neuzuzug im Haus.
Falls jemand fragt:
Ich wohn‘ im Erdgeschoss – und „Ich singe wie ein sechsstöckiger Dom“.
Ein Outing?
Oder bleibe ich die CD von Schubert?
